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Klickheft Buchmesse Lesespiele

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Lesen lernen heißt leben lernen. Lesen ist wichtig. Lesen bildet. Lesen macht Kinder klug und Erwachsene schlauer. Lesen ist ein Fall für die ganze Familie. Und Lesen kann ein Spiel sein. Das Internet liefert unglaublich viele Ideen fürs Lesen, Lesen lernen und mit der Sprache spielen. Unser Klickheft zur Buchmesse 2018 hat 100 tolle Tipps, Lernspiele, Leseecken und Ratgeber für Eltern und Kinder aus dem Netz gefischt und zu einem kleinen Lesebuch für den Bildschirm gemacht.

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Lesen lernen ist wie eine Lotterie, sagt der Internet-Ratgeber „Lesen lernen mit allen Sinnen“. Den goldenen Weg, das Lesen zu lernen, gibt es nicht. Welche Möglichkeiten Eltern haben, ihre Kinder beim Lesenlernen zu fördern, wird in vielen Ratgebern gut beschrieben.

Manche Kinder entdecken Bücher von selbst, manche müssen zum Lesen motiviert werden. Manche Kinder lernen Wörter schnell, manche brauchen die Silbenlernmethode, um Wörter überhaupt verstehen zu können. Guter Rat ist hier nicht teuer.
Das Internet liefert Eltern viele Hintergründe, Ratgeber und Tipps, wie sie das Talent ihrer Kinder erkennen und einordnen können. Nun gilt es, Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen und zu fördern. Die Lust am Lesen sollte die ganze Familie vorleben. Ein gut gefülltes Bücherregal in der Wohnung ist der beste Einstieg für kleine Leseratten.

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„Lesen muss Teil jeder Kindheit und Jugend werden, damit alle die gleichen Chancen haben.“ Das ist der Leitgedanke der Stiftung Lesen. Sie fördert die Leselust mit über 100 Programmen, Aktionen und Forschungsprojekten. In Deutschland wird Leseförderung großgeschrieben.

Eltern und Kinder sind schon lange nicht mehr allein, wenn es ums Lesenlernen, das Verbessern der Lesefähigkeit und die Lust am Lesen geht. Ministerien, Wissenschaft, Verbände und Unternehmen engagieren sich in der Stiftung Lesen, die die ganze Vielfalt des Lesens und der Bücher jungen Menschen nahe bringt. An vielen Lese-Aktionen können sich Eltern als Unterstützer direkt beteiligen. Andere Projekte werden in Bibliotheken, Jugendfreizeit-Einrichtungen oder Schulen initiiert.
Eines der Leseförderprogramme „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ begleitet Familien mit kleinen Kindern von Anfang an bis zum Schuleintritt. Lesestart-Botschafterin Franziska van Almsick berichtet zum Beispiel, dass sie durch Vorlesen zum Lesen gekommen ist. Auf der Webseite können Eltern einen ganzen Schwung Ratgeber downloaden.

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Mit Lesen punkten und Lesespielen motivieren: Leseförderung wird auch ganz groß mit Multimedia- und Online-Systemen organisiert. Die Mitmach-Leseideen sind in erster Linie für Schulen und Bibliotheken gemacht, Eltern können mit ihren Kindern aber auch direkt einsteigen.

Der Westermann-Verlag hatte 2001 eine Idee, die bis heute einige Nachahmer gefunden hat: Kinder beantworten Fragen zu Büchern und Buchtexten, die sie gelesen haben, und sammeln auf diese Weise Punkte. Organisiert wird dies vom Klassenlehrer im Online-Portal von Antolin, das entsprechende Buchempfehlungen gibt.
Weitere Leseförderer wie Lepion oder Onilo arbeiten ähnlich. Schulen und Bibliotheken erwerben Lizenzen, Eltern bekommen Begleitmaterial. Eine tolle Sache, sagen die Befürworter, denn so wird nicht nur das Lesen, sondern auch das Leseverständnis geübt. Kritiker befürchten hingegen, dass ein Punktesystem zu Leistungsdruck führen kann.
Es liegt an den Eltern und Lehrern, mit Online-Leseförderprogrammen so umzugehen, dass Kinder Spaß am Lesen haben oder entwickeln. Allein dieser Dialog ist für die lesende Familie wichtig.

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Leseförderung für die Familie online gesucht! Eltern fragen: Wer weiß im Internet, wo es Ideen, Material und Tipps fürs Lesen, Schreiben und das Schulfach Deutsch gibt? Spezialisten haben die passenden Antworten.

Es müsste einen Zaubertrank geben, der in den großen Trichter Internet gegossen wird, und unten kommen 100 Prozent richtige Ergebnisse heraus. Diesen Trank gibt es. Er ist eine Suchmaschine, heißt „Elixier“ und sucht im Gegensatz zu Google ausschließlich zielgerichtet nach Bildungsmedien und Bildungsthemen. Die Trefferquote bei einem Stichwort wie „Leseförderung“ ist toll!
Wenn sich Lehrer nach dem Unterricht für Schüler und Eltern engagieren, ist das auch eine tolle Sache. Im Internet trägt sie den Namen „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet“ (ZUM). Das ist ein Verein von Lehrern, die in ihrer Freizeit das Internet nach nützlichen Schulthemen abfragen oder selbst aktiv sind. Eine riesige Link-Datenbank liefert zahlreiche Anregungen auch zur Leseförderung, in mehreren eigenen Wikis geht es mit dem Thema weiter.
Legakids kümmert sich nicht nur um das Thema Legasthenie, sondern um alles, was mit Leseschwächen und Leseförderung zu tun hat. Eltern bekommen wertvolle Tipps, Kinder zahlreiche Übungen und Lesespiele. Lesenswert!

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Was für Erstleser geeignet ist, kann für Grundschüler schon zu einfach sein. Wie finden Eltern die passenden Bücher für ihr Kind? Kinderbuch-Blogs beantworten diese Frage auf zwei Arten: Neben dem guten Lese-Tipp berichten Eltern häufig darin über ihren Erfahrungen mit einem Buch.

Die Stiftung Lesen, Bibliotheken und Buchhändler sind die ersten Adressen, wenn es um Tipps für Kinderbücher geht. Blogs mit den Meinungen von Nutzern ergänzen die Tipps der Fachleute. Für Kinderbücher öffnet sich eine ganze Welt voller Nutzernachrichten.
Meinungen sind wertvoll, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Wenn Eltern für Eltern schreiben, und das auch noch sehr persönlich wie in der „Geschichtenwolke“, ist die Suche nach dem passenden Kinderbuch nicht so schwer.
Die „Kinderbuch-Detektive“ zeigen außerdem, welchen Service ein gut gemachter Blog haben kann: Hier können Eltern die Kinderbuch-Tipps nach Altersgruppen sortiert am Bildschirm anzeigen lassen.

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Das Internet ist eine große Lesewelt. Hier finden Eltern immer wieder neue Geschichten für Kinder, die von Hobby-Autoren geschrieben wurden. Die Gute-Nacht-Geschichte kann auch auf dem Tablet vorgelesen werden.

Die virtuelle Welt der Bücher ersetzt keine gedruckten Kinderbücher, sondern ergänzt sie. Ein Prachtexemplar mit bunten Seiten in der Hand zu halten, das gehört zum Lesen dazu. Aber wenn die Familie mal unterwegs ist und der Lesestoff ausgeht, sind Geschichten für Kinder online eine feine Sache. Ein Kinderlexikon wie „Klexikon“, das ständig wächst, kann es sogar nur im Internet geben.
Wenn Papa und Mama ein paar gute neue Geschichten fehlen, finden sie diese online nicht nur auf die Schnelle. Die Texte lassen sich auch bequem ausdrucken. Auf diese Weise können Eltern sogar ein Mitmach-Buch gestalten – einfach Platz zum Ausmalen lassen.
Für die kurze Gute-Nacht-Geschichte wird das Internet zum Retter, wenn bereits jeder Text aus dem Einschlaf-Buch vorgelesen wurde.

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Mama hat leider keine Zeit, ein Buch vorzulesen. Die Lesestunde muss deswegen aber nicht ausfallen. YouTube hat ein großes Herz für Kinder, liest viele Bücher einfach vor und blättert durch die Seiten.

YouTube und Kinderbücher, das ist heute das, was die gute alte Märchenschallplatte und das Beiheft dazu früher einmal waren. Kinder hören andächtig zu und blättern im gedruckten Buch, während die Textstelle vorgelesen wird. Das Umblättern der Seiten ist nun wie von Geisterhand im Video zu sehen.
YouTube ist eine echte Fundgrube für tolle Kinderbücher. Mal liest ein Autor selbst seine Geschichte, mal ein Profi-Sprecher ein Märchen, mal eine Mutter oder ein Vater das Lieblingsbuch der Familie. Der Lesepaß für die Ohren regt zum Lesen an.

Das sehr unfreundliche Krokodil (Quelle: YouTubekanal "Klangspielgarten")
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Lesen macht noch viel mehr Spaß, wenn es zum Spiel wird. Mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen zu spielen, das unterstützt das Lesenlernen der Kinder. Worträtsel fordern auch Erwachsene heraus.

Viele Kinder brauchen sogar die Motivation eines Spiels, um Lesen zu lernen. Denn Lesenlernen ist ja nicht ganz so einfach und mit viel Arbeit verbunden. Da sind Lernspiele im Internet genau richtig, damit Kinder das Gelernte bestätigen können und sich so bestätigt fühlen.
In der Grundschule lassen sich Lehrer immer wieder neue schöne Spiele rund ums Buchstaben- und Wortlernen einfallen. Im Internet teilen manche ihre Ideen. Der Unterricht in der Familie läuft vielleicht auf dem Sofa, mit einem Tablet und einem Riesenspaß wie den Erstlese-Lernspielen mit Lerna und dem Tüftelmax.
Bei den Wortspielen kann es dann ganz schön knifflig werden. Mal gilt es, Buchstaben zu finden und damit eine Art Tetris zu gewinnen. Mal werden Wörterschlangen gebildet, um den Bücherwurm zu füttern. Achtung, Eltern: Hier müsst ihr auch ganz schön clever sein!

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Lese-Lernspiele kann man auch anfassen. Es gibt eine ganze Menge Ideen und Beispiele im Internet, die für den Drucker gemacht sind. Einige Anregungen fürs Lesen sind auch ideal für Spiele mit Freunden oder auf Kindergeburtstagen.

In der Grundschule sind Wortketten- oder Satzketten-Spiele besonders beliebt. Jedes Kind bekommt einen Zettel mit einem Satz, der auf einen weiteren Satz hinweist. Wer den passenden Zettel hat springt nun auf und liest den neuen Satz vor. Wenn alle alles richtig gemacht haben, steht am Ende die ganze Klasse.
Lesespiele aus dem Drucker trainieren mit den Kindern vor allem das so wichtige Leseverständnis. Darum sind Wortpaare eine gute Übung, für Erstleser auch Wort-Bild-Paare. Pädagogen haben viele gute Ideen, Kinder fürs Lesen fit zu machen, und die teilen sie im Internet.

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Do it yourself macht auch beim Lesenlernen Spaß: Pfiffige Eltern denken die Anregungen aus dem Internet für Erstleser oder Wortakrobaten einfach weiter und basteln eigene Karten- oder sogar Brettspiele aus Pappe und Papier.

Aktives Lesen ist wichtig in frühen Lesejahren, damit Kinder motiviert sind und ihr Leseverständnis schulen. Später trainieren Lesespiele den Wortschatz. Erwachsene können mit cleveren Lesespielen ihren Kopf fit halten. Also: Packen wir es an!
Mit den Lesespielen für den Drucker ist die Familie schon bestens vorgebildet. Den letzten Kick für coole Ideen liefern nun vollkommen unterschiedliche Seiten im Internet, vom privaten Bastel-Portal bis zu Kultusministerien. Ein tolles Werkzeug für Worträtsel, Wortspiele und das Wortschatztraining sind Spezialseiten, die Buchstabenfolgen, Anagramme und Rätsellösungen anbieten. Man muss es nur umdrehen: Aus einem ganzen Schwung von Lösungen werden verzwickte Aufgaben gemacht.
Wer dann so viel Spaß am Lesen hat, dass er gern selbst aktiv werden und Geschichten erfinden möchte, probiert dies am besten im Team aus. Gemeinsam Kapitel schreiben, das ist wie eine Lerngruppe der Lesefreunde.

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Das Klickheft schließt mit einem Geheimtipp für die Suche nach Lesespielen: Pinterest. Das visuelle soziale Netzwerk ist ein Lieferant für Ideen, mit denen Eltern die nächsten 20 Winter füllen können. Es funktioniert nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Pinterest ist wie Facebook mit Bildern. Statt Beiträge zu posten, veröffentlichen Nutzer Bilder, die sie im Internet finden. Sie pinnen sie an ihre virtuelle Pinnwand. Die Bilder sind dabei so etwas wie Titelbilder, hinter denen ganze Seiten stecken.
Man muss bei Pinterest nur angemeldet sein, aber nicht mitmachen, um das Netzwerk als Ideenschmiede für Lesespiele zu nutzen. Mit der Anmeldung bewegt man sich lediglich auf der Oberfläche von Pinterest. Die beginnt mit der Suche nach Lesespielen. Diese Stichwörter funktionieren besonders gut:

Lesespiele
Reimwörter
Lernspiele
Deutsch
Übungen
Ausdrucken
Lerntipps
Kettenreaktion
Lesekette

Hat Pinterest Lesespiele gefunden, werden die vielen Bilder, hinter denen die Links zu den Seiten stecken, wie in einem Mosaik auf dem Bildschirm angezeigt. Klickt man auf ein Bild, folgt eine kleine Kurzbeschreibung. Der „Besuchen“-Button führt dann zur Seite des Lesespiels.

www.pinterest.de

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Bildnachweise:
Stiftung Lesen / BMBF / Tamara König
Stiftung Lesen / Andrea Steinbrecher
Pixabay
Bildquellen:
Cornelsen (www.cornelsen.ch)
Antolin (www.antolin.de)
Spielaffe (www.spielaffe.de/Spiel/BookWorm)
Pinterest (www.pinterest.de)

Redaktion und Produktion: Stefan Michaelis

Grafik: Christiane Kunze

Impressum:
www.schlingel-leipzig.de/impressum/

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Kapitel 1 100 Klicktipps zum Thema Lesen

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Kapitel 3 Lesen fördern

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Kapitel 9 Lese-Lernspiele für den Drucker

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Kapitel 10 Lesespiele selbst erfinden

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Kapitel 11 Geheimtipp Lesespiele finden: Pinterest

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Kapitel 12 Impressum und Bildquellen

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