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Die Sternburg-Brauerei

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Halb verrottet und mit Pflanzen bewachsen oder im Umbau – viele ehemalige Industrieanlagen in Leipzig sind dem Verfall preisgegeben, in anderen zieht neues Leben ein. In einer sechsteiligen Serie begeben wir uns auf einen Streifzug durch die letzten „Lost Places“ der Stadt, zeigen aber auch, was man aus den alten Gebäuden so alles machen kann. Mit einem Architekten durchstreifen wir hier eine echte Ruine, die alte Sternburg-Brauerei in Lützschena.



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Die alte Sternburg-Brauerei liegt in Lützschena, im Nordwesten Leipzigs.

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Ein Drohnenflug zeigt die alte Sternburg-Brauerei von oben.
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Es ist ein schmaler Trampelpfad, der hinein führt in eine andere, morbide Welt. Dorthin, wo einst riesige Kessel brodelten, Flaschen befüllt wurden, hunderte Menschen beschäftigt waren – mit dem Brauen des Sternburg-Biers. Bernd Sikora zieht den Kragen seiner Jacke nach oben und steht auf einmal mittendrin in dieser vergessenen Industrie-Ruine in Lützschena am Rande von Leipzig.

Den Leipziger Architekten, Buchautoren und Unidozenten faszinieren solche verlassenen Orte. Der 72-Jährige schleppte seine Studenten der TU Freiberg schon öfter in diese verfallenen Bauten, zeigte ihnen dort Architekturgeschichte.

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Auch auf dem Gelände der ehemaligen Sternburg-Brauerei war Bernd Sikora schon mit Studenten unterwegs, weiß um die bedeutende Architektur, die auf dem Areal vor sich hin gammelt, seit die Firma Brau und Brunnen aus Dortmund die Brauerei nach der Wende aufkaufte und verwahrlosen ließ. „Was ich als sehr, sehr schlimm empfinde ist, dass man diese kulturell wertvollen Dinge nach 1990 hat einfach verfallen lassen“, sagt Sikora, während er über abgebrochene Ziegelsteine, Glasscherben und durch Gestrüpp stapft. Es ist der Blick des Architekten, mit dem er das Areal abtastet, einordnet, bewertet.

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Am Rande des Geländes stehen noch die Arbeiterhäuser, von denen einige inzwischen eingestürzt sind. „Erbaut um 1800 im spätbarocken Baustil”, wie Sikora weiß. Oben die unbeheizten Zimmer, unten vielleicht Bierkeller und Umkleideräume, mutmaßt der Experte. Heute zeugen noch die bunten Fußboden-Fliesen von der einstigen Nutzung.

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In einer Wohnung hat es gebrannt, der Raum ist völlig verrußt, ein umgekippter Tisch liegt unheilvoll mitten in diesem dunklen Raum. Grusel-Atmosphäre.

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Das große Sudhaus ist das Herzstück des Areals. Hier wurde das Sternburg-Bier in großen Kesseln gebraut.

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Das Sudhaus ist das Herzstück der Brauerei.
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Sikora läuft weiter über das Gelände, betrachtet die maroden Bauten, von denen Teile der Dächer eingestürzt, viele Fensterscheiben eingeschlagen sind. „Die Gebäude stehen auf einem Sockel aus Beuchaer Granit”, erklärt er. Dadurch konnte von unten kein Wasser eintreten. Dieser Baustil sei typisch für die Industriearchitektur in Leipzig, wie sie beispielsweise bei den Buntgarnwerken  in Plagwitz zu sehen ist.

Unmittelbar neben den Arbeiterwohnungen ragt das Schmuckstück der Brauerei in den Himmel: das große Sudhaus, in dem einst das Sternburg-Bier in großen Kesseln gebraut wurde. „Art-déco-Stil”, so Sikora. Es wurde wohl zeitgleich mit dem Leipziger Zoo erbaut. „Ein wunderschönes Gebäude, von der Ansicht her hat es die Qualität eines alten Schlosses oder eines Doms“, findet Sikora. „Eigentlich ist es ein hochrangiges Baudenkmal und es ist ein großer Jammer, dass das hier so verwahrlost.“

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Das Sudhaus ist das Herzstück der Brauerei.
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Die Original Art-déco-Lampen hängen noch im Sudhaus.
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Nach einigem Suchen findet er einen Eingang ins Sudhaus mit seinen riesigen Silos. Der Architekt steht jetzt in einem Raum, von dem aus früher der Brauprozess überwacht wurde, ist er sich sicher. Ein paar Tauben gurren in den Ecken an der Decke. „Wahnsinn, hier sind noch die original Art-déco-Lampen drin“, ruft Bernd Sikora begeistert.
Man sieht noch gut, wo damals die drei Kessel standen, in denen das Bier gebraut wurde. „Das hat hier wahrscheinlich gebrodelt.“

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Die Original Art-déco-Lampen hängen noch im Sudhaus.
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Über Treppen geht es weiter nach oben, vorbei an dem antiken Fahrstuhl, der vor sich hin rostet und diversen Kunstwerken der Graffiti-Sprayer. In einem Raum mit großen Trichtern schaut sich Sikora genauer um. Vermutlich waren das Behälter, durch die die Gerste auf Förderbändern hinunter transportiert wurde, dorthin, wo der Brauprozess stattfand.

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Wer im Sudhaus bis ganz nach oben läuft, gelangt aufs Dach und wird dort mit einem grandiosen Blick über Leipzig belohnt, selbst der Uni-Riese und das Neue Rathaus sind deutlich zu sehen.

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Das Gebäude mit Turm und Uhr könnte die Verwaltung gewesen sein.
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Direkt hinter dem Sudhaus erstreckt sich ein großes Gebäude mit Turm und Uhr, das wohl 1927 erbaut wurde und dessen Dach von einem Brand so schwer beschädigt wurde, dass es inzwischen völlig in sich zusammengefallen ist. „Der so genannte ‘Zackenstil’ kommt vom deutschen Expressionismus”, erklärt Sikora. „Er drückt das Gefühl der deprimierenden Kriegserlebnisse aus.”

Die spitzen Formen, die zu dieser Zeit üblich waren, spiegeln aber auch die starke Gläubigkeit der Menschen wider, ist sich der Fachmann sicher. Welche Funktion das Haus gehabt haben könnte, darüber kann Sikora nur spekulieren. Er mutmaßt, dass es die Verwaltung gewesen sein könnte, Reparaturwerkstätten, vielleicht die Etikettendruckerei oder auch der Wasserturm.

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Das Gebäude mit Turm und Uhr könnte die Verwaltung gewesen sein.
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Bernd Sikora über die Rolle der Turmuhr

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Weiter geht die Entdeckungstour durch die alte Brauerei, die eine unheimliche Stille verbreitet. Sikora steht jetzt auf einem großen Platz neben einem langgestreckten Gebäude. „Das hier war auf jeden Fall der Flaschenbierhandel, hier auf dem großen Wendeplatz fuhren die Pferdelieferwagen, später die Autos vor.“ Er ist sich sicher, dass hier die Bierflaschen gereinigt, befüllt und verpackt wurden.

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Sikora steht jetzt in dem Gebäude, in dem früher das Sternburg-Bier in Flaschen abgefüllt wurde. Ein Teil des Hauses ist eingestürzt. In einer dunklen Halle hat sich feuchtes Dämmmaterial gelöst und bröckelt von der Decke. Draußen sieht es noch schlimmer aus. Teile des Mauerwerks hängen zwischen verbogenen Eisenträgern – als hätte eine Bombe eingeschlagen. „Sieht aus, als wäre es ein Terrorangriff gewesen, hier könnte man einen Aleppo-Film drehen“, sagt Sikora.

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Obwohl einige Gebäude in sich zusammengesackt sind, sei insgesamt  die Bausubstanz erstaunlich gut erhalten, urteilt Bernd Sikora und findet: „Solche einmaligen Häuser sollte man erhalten.“

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Der Architekt Bernd Sikora über die Bedeutung des Sudhauses und seine Ideen für eine neue Nutzung der Brauerei.
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Es gibt viele Ideen für die Nutzung des Geländes. Zuletzt sollte aus dem Areal ein Mehrgenerationenpark werden. Passiert ist bisher nichts. Der Eigentümer wechselt ständig, ein Investor, der das Areal erschließt, hat sich bisher nicht gefunden.

„Ein heißes Eisen", nennt Ortsvorsteherin Margitta Ziegler das Objekt. Als „chaotisch“ bezeichnet Jochem Lunebach, Chef des Stadtplanungsamtes, die Eigentümer-Situation. Und so vergammelt die Brauerei weiter und bleibt bestehen – als eine der letzten Industrie-Ruinen Leipzigs.

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Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, wie er offiziell heißt, ist der Nachfahre von Maximilian Speck von Sternburg. Er wird 1935 in Pommern geboren, kennt die Brauerei noch aus Kindheitstagen. Seiner Familie gehört nicht nur die Brauerei, sondern auch das Schloss in Lützschena nebst einer Parkanlage. 1945 werden die Sternburgs enteignet und verlassen Leipzig. Wolf-Dietrich Speck von Sternburg wird Geschäftsleiter einer Münchner Hotelgesellschaft.

Nach der Wiedervereinigung kehrt er nach Leipzig zurück. 1999 kaufen die Sternburgs zwar nicht die Brauerei, aber das Schloss samt Park in Lützschena zurück. Der heute 82-Jährige hat sich mit der Geschichte der Brauerei intensiv beschäftigt.

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Die Geschichte von Maximilian Speck von Sternburg

Maximilian speck von sternburg
Maximilian Speck von Sternburg ist der Gründer der Sternburg-Brauerei
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Maximilian Speck von Sternburg ist „ein Junge vom Lande, er hat Schafe gehütet, war Analphabet“, erklärt der Leipziger Architekt Bernd Sikora. 1790, als Maximilian 14 Jahre alt ist, unterrichtet ihn ein Pfarrer aus Beucha. Dank seiner Förderung besucht der Schafhirte bald höhere Schulen, ist bis 1776 Handelsgehilfelehrling in Leipzig, lernt autodidaktisch mehrere Sprachen. Er beschäftigt sich mit Woll- und Tuchhandel, gründet 1818 ein eigenes Handelshaus, reist durch viele europäische Länder.

1811 heiratet Maximilian Charlotte Elisabeth, die Tochter des Leipziger Senators und Seidenwarenhändlers Christian Friedrich Händel von Cronenthall. „Diese hochbegabten bürgerlichen Leute – das war für Leipzig ganz typisch – haben adelig eingeheiratet“, sagt Sikora.
Sternburg kauft 1822 das Rittergut Lützschena, züchtet hier Schafe.

1825 wird der erfolgreiche Geschäftsmann von Zar Alexander I. nach Russland berufen, um Musterschäfereien aufzubauen. Für seine Dienste bekommt er einen Orden und darf sich seither „Ritter von Speck“ nennen.
1856 stirbt Maximilian Freiherr Speck von Sternburg in seinem Leipziger Stadthaus Specks Hof.

Maximilian speck von sternburg
Maximilian Speck von Sternburg ist der Gründer der Sternburg-Brauerei
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„Auflage dafür, dass Maximilian das Bier von dem Dorf Lützschena nach Leipzig verkaufen durfte, war, dass er eine Gaststätte in Leipzig betrieb. Das war der Burgkeller, den es heute nicht mehr gibt”, erklärt sein Ur-Ur-Enkel Wolf-Dietrich Speck von Sternburg.

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In einem Brief bittet Maximilian Speck von Sternburg den Rat der Stadt Leipzig um die Erlaubnis, sein Bier in Leipzig verkaufen zu dürfen.

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„Die Brauerei hatte früher einen bedeutenden, berühmten Gasthof“, sagt Bernd Sikora. Die Gaststätte wurde 1826 erbaut, allerdings 2007 abgerissen. Nur die Villa der Brauerei-Direktoren steht noch.

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Woilf-Dietrich Speck von Sternburg über Maximilian, der 1822 das Rittergut in Lützschena kaufte.
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Zur Brauerei gehörte ein großer Fuhrpark mit 50 Automobilen und zahlreichen Pferdegeschirren mit über 120 Pferden.

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Bernd Sikora über die Arbeit in der Brauerei früher
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Brauerei fass1 in der pichhalle wurden die f%c3%a4sser mit brauerpech ausgeschlagen. das brauerpech wurde aus verschiedenen nadelb%c3%a4umen gewonnen. mini mini
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Maximilian Speck von Sternburg bringt gleich zu Beginn einen Braumeister aus dem bayrischen Sankt Veit nach Lützschena, der Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot braut. „Wir hatten bis 1945, solange meine Familie die Brauerei besaß, immer einen bayrischen Braumeister“, sagt Wolf-Dietrich Speck von Sternburg.

Die Fässer werden mit Brauerpech ausgeschlagen, das aus verschiedenen Nadelbäumen gewonnen wurde.

Zur Lagerung des Bieres gibt es damals eine extra Anleitung: „Kommt das Bier im Winter bei strenger Kälte von der Reise zum Verschenken an, so muss es einige Tage in einer Stube bei einer Temperatur von 12 bis 13 Grad Réaumur ausruhen“, schreibt die Brauerei. 1888 werden ein neuer Dampfkessel sowie eine Eis- und Kühlmaschine in Betrieb genommen.


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Die Brauerei hatte nicht nur eine eigene Kita, eine Krankenversicherung für die Mitarbeiter, sondern auch eine eigene Musikkapelle.

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In einem Gebäude der Brauerei gab es einen Saal mit Bühne, in dem die werkseigene Kapelle aufspielte.

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Während des Ersten Weltkriegs wird Sternburg-Bier auch an die Front geliefert. In den 30er Jahren arbeiten 300 Arbeiter und 60 Angestellte in der Brauerei. Über die Zeit des Nationalsozialismus ist wenig bekannt. „Meine Familie musste die Nazi-Fahne aufhängen, das war eben so in Diktaturen“, sagt Wolf-Dietrich Speck von Sternburg. Sein Vater wird 1944 als Widerstandskämpfer zum Tode verurteilt, der Beschluss jedoch nicht mehr vollstreckt.

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1945 wird Sternburgs Familie enteignet – und verliert Brauerei und Schloss. Sternburgs Eltern nehmen den Verlust ihres Besitzes relativ gelassen auf. „Es ist eben so", hieß es. Am 1. Juli 1948 wird die Brauerei volkseigen, gehört fortan zur VVB Brauereien mit Sitz in Dresden.

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Die verpasste Chance und die Rückkehr

Freiherr sterni3rk
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„In den 80er Jahren erhielt ich eine Einladung vom Generaldirektor des berühmten Grand Hotels in Ostberlin. Nach unseren geschäftlichen Gesprächen sagte mir der Direktor des Hauses unvermittelt ‘Wir führen in unserem Hause auch Sternburg-Bier. Wenn Sie wollen, fahren wir Sie nach Lützschena in die Brauerei, damit Sie sie besichtigen können’. Ich lehnte ab, mir war die Sache dann doch nicht geheuer", gibt Sternburg die Anekdote wider.

„Wieder zurück im ‘sicheren’ Westen, dachte ich, hätte ich diese wahrscheinlich gut gemeinte Geste doch ruhig angenommen. Doch ich  dachte damals, vielleicht werde ich noch eingesperrt. Ich wollte mich nicht in Gefahr bringen.”

„Nach der Wende hieß es: Du bist doch Erbe, kümmere dich doch mal um die Brauerei. Ich hatte anfangs keine Lust, war voll im Berufsleben.“ Doch schon 1989 fährt Sternburg das erste Mal nach Lützschena, meldet sich beim Pfarrer, hilft beim Aufbau eines Gemeinderats und des Kirchenvorstands.

Das Dorf ist damals zweigeteilt: „Die alten Lützschenaer sagten: Da kommt der Baron zurück, jetzt wird alles gut. Dann gab es die andere Hälfte, die Angst hatte, dass ich alles wieder weg nehme.” Doch weder das eine, noch das andere ist der Fall.

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Dass die Brauerei verfällt, ärgert Wolf-Dietrich Speck von Sternburg. „Bedauerlich, ja sträflich ist, dass die heutigen Besitzer das Brauereigebäude verkommen lassen“, schreibt er in einem Buch über seine Familie, das 2015 erschienen ist. Eine Kita, Restaurants, Wohnungen – all diese Vorschläge begrüßt der Brauerei-Erbe. Er wünscht sich, dass man das Areal „für die Allgemeinheit nutzbar macht, wie ich es beim Park gemacht habe“.

Sternburg-Bier trinkt der Nachfahre der Händlerfamilie, der in München und Leipzig lebt, übrigens immer noch gern. Für meine Münchner Freunde habe ich immer einen Kasten Sternburg im Auto”, verrät er.

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Texte und Video-Interviews: Gina Apitz
Fotos und Videodreh: Andreas Dymke, Wolfgang Sens,
Regina Katzer
Drohnenaufnahmen: Birk Poßecker
Schnitt: Leipzig Fernsehen
Animation: Patrick Moye
Konzept, Produktion: Gina Apitz

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